Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass jede Heizfläche genau die benötigte Wassermenge erhält.
Ohne Abgleich wird die Wärme ungleich verteilt: Räume nahe der Pumpe werden überheizt, entfernte Räume bleiben kühl. Nach der Einregulierung werden alle Räume gleichmäßig warm, Strömungsgeräusche verschwinden, und die Systemtemperatur sinkt – Grundvoraussetzung für den effizienten Betrieb von Wärmepumpen und Brennwertgeräten.
Unsere Planungsleistung
- Berechnung der Massenströme basierend auf der raumweisen Heizlast.
- Ermittlung der exakten Einstellwerte für Ventile und Heizungspumpe.
- Dokumentation: Protokoll als technischer Beleg für die fachgerechte Einregulierung.
Auf Wunsch: Durchführung durch 3FF
Den Abgleich und Optimierungen am bestehenden Heizsystem führen wir auf Wunsch auch selbst durch:
- Einregulierung: Einstellen der Ventile und der Heizungspumpe nach den berechneten Werten.
- Ventiltausch: Nachrüsten voreinstellbarer oder dynamischer Heizkörperventile.
- Heizkörpertausch bzw. Heizflächenoptimierung: Gezielt in kritischen Räumen, um die Vorlauftemperatur zu senken.
Heizungstausch: der richtige Zeitpunkt
Bei einem Heizungstausch – etwa auf eine Wärmepumpe – ist der hydraulische Abgleich Stand der Technik und in bestimmten Regionen, beispielsweise durch die Wiener Bauordnung, verpflichtend.
Die Anlage wird dabei meist entleert und mit aufbereitetem Heizungswasser nach ÖNORM H 5195 neu befüllt. Gute Gelegenheit für:
- Ventiltausch: Nachrüsten voreinstellbarer Heizkörperventile, wo keine vorhanden sind.
- Dynamische Ventile: Druckunabhängige Ventile halten den Abgleich auch bei wechselnden Betriebszuständen stabil, z. B. wenn Thermostate schließen.
Kosten und Nutzen
Beispiel: Bei 2.000 € Heizkosten pro Jahr entsprechen 5–15 % rund 100–300 € Ersparnis jährlich.
* Gilt, wenn bereits voreinstellbare Heizkörperventile vorhanden sind. Müssen alte Ventile getauscht werden, kalkulieren wir den Tausch gegen dynamische Ventile individuell.