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Wärmepumpenplanung

Auslegung der Wärmepumpe auf Basis der berechneten Heizlast – herstellerunabhängig.

Eine Wärmepumpe reagiert empfindlich auf falsche Dimensionierung und zu hohe Systemtemperaturen. Die Planung setzt genau dort an.

Leistungsumfang

  • Dimensionierung: Heizlast als Basis, abgeglichen mit realen Klimadaten und dem Modulationsbereich der Geräte.
  • Bivalenzpunkt: Abgleich der Gebäudeheizlast mit den Leistungskurven der Wärmepumpe bei verschiedenen Außentemperaturen. Der Heizstab schaltet nur zu, wenn es nötig ist.
  • Heizflächenprüfung: Erforderliche Vorlauftemperatur des Bestands; Identifikation der kritischen Räume aus der raumweisen Heizlast.
  • Quellenauslegung: Erforderliche Entzugsleistung für Luft, Erdreich oder Grundwasser. Bei Erdwärme: keine überdimensionierten Bohrmeter oder Kollektorflächen.
  • Betriebspunkt: Volumenströme für Heiz- und Abtaubetrieb; Mindestvolumenstrom der Wärmepumpe in jeder Betriebssituation.

Systemoptimierung

  • Regelung: Heizkurve und Regelparameter für Wärmeerzeuger und Wärmeverteilung.
  • Wärmeabgabe: Tauglichkeit der Heizflächen für Niedertemperaturbetrieb; gezielter Tausch oder Ergänzung einzelner Heizkörper.
  • Bestandskomponenten: Prüfung und Einbindung vorhandener Speicher, sofern sie die Effizienz nicht verschlechtern.
  • Hydraulik: Voreinstellbare Ventile und Differenzdruckregler für einen stabilen hydraulischen Abgleich.

Warum das wichtig ist

  • Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur verbessert die Jahresarbeitszahl (JAZ).
  • Ein passender Modulationsbereich vermeidet Takten und schont den Verdichter.
  • Überdimensionierung kostet doppelt: in der Anschaffung und im Betrieb.
  • Ein optimiertes System kostet in der Anschaffung oft mehr, rechnet sich über die Lebensdauer aber meist durch geringere Strom- und Wartungskosten.

Herstellerneutral: Systemtyp (Luft, Sole, Wasser) und Gerät empfehlen wir ausschließlich nach technischer Eignung für Ihr Gebäude.